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ABTEILUNGSBERICHTE 2011

(soweit bereits digital vorliegend - wird ggf. ergänzt)

Baseball · Basketball · Fechten · Gymnastik · Handball · Reha-Sport · Tischtennis · Volleyball · Turnen · zurück zum JHV-Protokoll 2011


Rede des 1. Vorsitzenden zur Jahreshauptversammlung 2011

Ungewöhnliche Situationen erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Mit dieser Eingangsfeststellung möchte ich meinen diesjährigen Rechenschaftsbericht, der – wie sich wohl allgemein herumgesprochen hat – auch gleichzeitig meine Abschiedsrede sein wird, einleiten, und sie werden sehen, dass er ein wenig aus dem normalen Rahmen fällt.

Aber eins nach dem anderen: Eine Jahreshauptversammlung ist bekanntlich eine jährlich wiederkehrende, satzungsgemäß verankerte Pflichtveranstaltung eines jeden Vereins und somit keinesfalls ungewöhnlich. Und auch die bei einem solchen Termin anstehenden Wahlen sind in der Regel keine ungewöhnlichen Vorgänge. Im Normalfall stellen sich die hierfür vorgesehenen Funktionsträger wieder unter der begeisterten Akklamation und dem einstimmigen Votum der Mitglieder zur Verfügung. Das sorgt verständlicherweise für große Erleichterung und enthebt diesen Tagesordnungspunkt einer möglichen Brisanz.
Übrigens - die andere Möglichkeit, nämlich dass das Mitgliedergremium eine Wiederwahl wegen Unzufriedenheit an der Amtsführung eines Kandidaten ablehnt, ist ja wohl die große Ausnahme. Bedeutet es doch, dass man - bildlich gesprochen - einen zugegebenermaßen ungeliebten, aber sicheren Spatz zugunsten einer imaginären, d.h. nicht vorhandenen, Taube aus der Hand gibt.

Ungleich schwieriger wird die Situation, wenn Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes, also diejenigen, die die maßgebliche Verantwortung an der Führung des Vereins tragen, aus welchen Gründen auch immer keine Bereitschaft für eine Fortführung ihrer Funktion signalisieren. Ganz gravierend wird die Lage, wenn der Vorsitz eines ca. 1600 Mitglieder zählenden 12-Sparten-Vereins zur Disposition steht, denn die Aussicht auf die damit verbundene große Verantwortung und das erforderliche (ehrenamtliche) Engagement bieten verständlicherweise keine verlockenden Argumente, ein solches Amt zu übernehmen. Und wenn ich sage „verständlicherweise“, dann sind die Gründe schnell aufgezählt: Steigende Anforderungen im Beruf, familiäre Belastungen und auch das Voranstellen von privaten Interessen und Aktivitäten sind oft genannte und z.T. auch nachvollziehbare Beweggründe, ein Ehrenamt abzulehnen. Umso glücklicher und erleichterter bin ich, hier und heute verkünden zu können, dass es uns nach einer doch sehr langen und schwierigen Findungsphase gelungen ist, einen, wie wir meinen, geeigneten und kompetenten Amtsnachfolger gefunden zu haben und ich bin sicher, dass er bei der anstehenden Vorstellung und der sich anschließenden Wahl die ungeteilte Zustimmung und das Vertrauen der Mitgliederversammlung erhalten wird.

Soviel also zu der ungewöhnlichen Situation und nun zu den sich daraus ergebenden Maßnahmen: Traditionsgemäß obliegt es dem 1. Vorsitzenden, in seiner Bilanz über das abgelaufene Geschäftsjahr Rechenschaft abzulegen über die personelle, finanzielle, sportliche und strukturelle Entwicklung des Vereins. Aber das Zauberwort einer jeden Führungsarbeit heißt ja bekanntlich “delegieren“. Also überlasse ich diese Aufgabe meinen hierfür zuständigen Vorstandskollegen und den Abteilungsleitern, die schließlich in den vergangenen 12 Monaten mit großer Einsatzbereit-schaft und zeitlichem Aufwand für eine reibungslose und – wie in ihren Berichten zu erfahren sein wird – auch sehr erfolgreiche Arbeit gesorgt haben und dafür auch ihren verdienten Lohn in Form Ihres Beifalls verdient haben. Ihnen und den vielen Übungsleitern und Helfern schon mal an dieser Stelle ein großes Lob und Dankeschön.

Ich möchte mich an dieser Stelle von Ihnen als 1. Vorsitzender verabschieden, indem ich die Jahresaktualität einmal beiseite lasse und einen Rückblick auf die Entwicklung der Fuldaer Turnerschaft in den vergangenen 11 Jahren meiner Amtszeit werfe. Dabei möchte ich betonen, dass all die positiven Entwicklungen und Ergebnisse in der Vergangenheit am allerwenigsten mein Verdienst sind. Bekanntlich hat der Erfolg viele Väter, und nur wenn alle Verantwortlichen an einem Strang und in eine Richtung ziehen, ergibt sich daraus ein positiver Effekt.

Erfolg - was heißt das für eine Vereinsarbeit und woran lässt er sich messen? Meiner Meinung nach wohl zunächst und vor allem an der Zufriedenheit der Mitglieder mit der Präsentation unserer sportlichen Angebote und somit folglich mit der Qualität, dem Engagement und der Begeisterungsfähigkeit der Trainer und Übungsleiter. Wie Sie wissen, bin ich nicht müde geworden, immer wieder die Bedeutung dieser Ambivalenz hervorzuheben und es war mir ein besonderes Anliegen, bei jeder sich bietenden Gelegenheit diese Basisarbeit zu würdigen und ihr meinen Respekt zu zollen. Und innerhalb des Vorstandes gab es zu keiner Zeit irgendwelche Diskussionen oder Unstimmigkeiten, wenn es darum ging, den Übungsleitern jede gewünschte organisatorische, materielle oder personelle Hilfestellung angedeihen zu lassen. Ich glaube, diese gegenseitige vertrauensvolle Zusammenarbeit, man könnte es auch "gutes Betriebsklima" oder "die stimmige Chemie" nennen, waren letztendlich die entscheidende Faktoren für die hervorragende Außendarstellung der Fuldaer Turnerschaft in der Stadt und in der ganzen Region.

Nur so ist auch zu erklären, dass die Mitgliederzahlen in den letzten 10 Jahren kontinuierlich gestiegen sind, und die ausgelegten Statistiken bieten dafür den besten Beweis. Wie Sie daraus entnehmen können, betrug die Mitgliederzahl bei meinem Amtsantritt 1047, heute liegen wir bei über 1600.Das ist ein Plus von mehr als 50% !! Besonders bemerkenswert sind die Steigerungsraten in den Abteilungen Badminton mit rd. 240%, Fechten mit 350% und Handball mit 90%. Insgesamt verzeichnen aber alle Abteilungen ein Zunahmeplus. Das ist angesichts der zunehmenden Schwierigkeiten wie durch die Einführung von G8 und den damit verbundenen Beeinträchti-gungen (Hallen-Nutzung erst ab 17.00 Uhr, Nachmittagsunterricht, der sich z.T. massiv auf die Übungsbeteiligung der Schüler auswirkt etc.) beileibe keine Selbstverständlichkeit. Auch das allenthalben zu beobachtende Desinteresse am vereinsgebundenen Sporttreiben und die Ablenkung der Jugendlichen durch Computer- und sonstige, mehr oder weniger sinnvolle Freizeitaktivitäten waren und sind immer noch die ernsthaftesten Gegenströmungen.

Beigetragen zu dieser positiven Entwicklung hat sicherlich auch die Verbreiterung unserer Ange-botspalette. So stehen neben den "traditionellen" Sparten neue und z.T. außerordentlich gut fre-quentierte wie Eltern-Kind-Turnen, Pilates, rhythmische Sportgymnastik, Step-Aerobic, Funktions-training, Allround-Fit-Gymnastik oder Modern Dance in unserem aktuellen Sportangebot (übrigens können Sie sich darüber auch anhand der ausgelegten Flyer, die von Andreas v. Pazatka hervorragend konzipiert und gestaltet sind, näher informieren!).

Wie gut die Fuldaer Turnerschaft im Vergleich zu den anderen 264 Sportvereinen des Sportkreises Fulda steht, zeigen auch die beeindruckenden Vergleichszahlen in den verschiedenen Altersgruppen. Laut einer Statistik des Landessportbundes aus dem Jahre 2010 ergibt sich dabei folgendes Bild (hier Bezugnahme auf LSB-Statistik 2010): Danach waren in 265 Vereinen im Sportkreis 18 durchschnittlich 7,5 Kleinkinder (FT: 242), 40 Kinder (FT: 378), 20 Jugendliche (FT 186) sowie 25 junge Erwachsene bis 26 J. (FT: 156) Mitglied.

Eine zweite ganz wichtige Säule, auf der das Gebäude "Turnerschaft" ruht, sind die Finanzen. "Die finanzielle Situation bewegt sich im grünen Bereich" - dies war die auf jeder Mitgliederversammlung stereotype, aber nichtsdestoweniger äußerst beruhigende und von allen mit viel Beifall bedachte Feststellung der Kassierer. Sowohl Inge Katholing, die ich an dieser Stelle noch einmal herzlich begrüße, als auch ihr Nachfolger Hansjörg Fleiter haben, gemeinsam mit unserer Finanzfachfrau Beate Weis, in der Vergangenheit eine ganz hervorragende Arbeit geleistet. Mit großer Kompetenz, einer gebotenen Hartnäckigkeit und einem enormen Zeitaufwand haben sie das wohl wichtigste Ressort vorbildlich verwaltet und gestaltet. Sie haben einen ganz entscheidenden Anteil an dem Erfolgsmodell "Fuldaer Turnerschaft" und ihnen gebührt mein besonderer Dank! Hier einige Fakten, die beispielgebend für diese solide Haushaltsführung stehen:

- in den letzten 10 Jahren hat es trotz steigender Preise, höherer Kosten für Verbands- und Versicherungsabgaben, gestiegener Hallenmieten etc. keine Beitragserhöhung gegeben
- seit 01.01.2011 wurde das Übungsleiter-Entgelt von 6.00 € auf 7,50 € angehoben
- die Abteilungszuschüsse wurden erhöht
- alle Kosten für Aus- und Fortbildungsmaßnahmen von Trainern und Übungsleitern, von denen 27 eine Lizenz des LSBH besitzen, wurden ausnahmslos übernommen
- alle bisher gestellten Anträge auf Anschaffung von Geräten für den Übungsbetrieb wurden bewilligt. Die Gesamtsumme hierfür betrug rd. 20.000,00 €, wobei man fairerweise hinzu-fügen muss, dass sich sowohl die Stadt Fulda mit i.d.R. 25% als auch der Landessportbund mit 50% an den Kosten beteiligten.

Und wenn ich schon die Unterstützung der Stadt als wichtige und unverzichtbare Hifestellung bei der Finanzierung unseres jährlichen Budgets hervorhebe, so mag dies eine weitere Zahl verdeutlichen: Seit dem Jahre 2003 hat sie im Rahmen der Sportförderung unseren Verein großzügig bezuschusst. Hinzu kamen in diesem Zeitraum noch einmal zusätzliche Leistungen für Zuschüsse für Geräte-Anschaffungen, unsere Vereinsanlage sowie die Förderung des Leistungssportes. Angesichts solcher Zahlen wird wohl jedem klar, dass diese kommunale Finanzspritze ein ganz wesentlicher Bestandteil unserer Vereinsfinanzierung ist und wir darauf hoffen, dass wir auch trotz knapper werdender Kassen in Zukunft davon profitieren können.
Mit dieser Präsentation von Zahlen und Fakten der letzten 10 Jahre, die - und das möchte ich an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich betonen - eine Gemeinschaftsleistung aller sind, die für diesen Verein Verantwortung tragen,und auf die wir mit Fug und Recht stolz sein können, verab-schiede ich mich von Ihnen als 1. Vorsitzender mit der Feststellung: Die Fuldaer Turnerschaft ist auch im 163. Jahr ihres Bestehens eine gute Adresse für alle, die etwas für ihre Gesundheit tun und in der Gemeinschaft Sport treiben wollen.

Mein abschließender Dank gilt allen, die mir in dieser Zeit mit Rat und Tat zur Seite gestanden ha-ben und ohne deren Unterstützung und Mithilfe das Schiff "Fuldaer Turnerschaft" nicht einen so geraden und komplikationsfreien Kurs genommen hätte. Sicherlich gab es vieles, was hätte besser gemacht werden können und einige Projekte – ich nenne nur die anstehende Satzungsreform – warten immer noch auf auf eine Realisierung. Aber dafür bestand Gott sei Dank kein unmittelbarer Handlungsbedarf und ich bin sicher, dass mein Nachfolger diese Aufgabe erfolgreich in Angriff nehmen wird.
Gestatten Sie mir, einige wenige Namen zu nennen, denen ich meinen besonderen und ganz persönlichen Dank für ihre Mitarbeit aussprechen möchte,und ich bitte schon jetzt um Entschuldigung, wenn ich den einen oder anderen vergessen sollte:

Hans-Theo Schütz: Er ist das lebende Archiv der Fuldaer Turnerschaft! Bei meinem Eintritt in den Verein im Jahre 1968 war er bereits im Vorstand tätig und übte dort in der Folgezeit mehrere Funktionen aus. Jahrzehntelang hat er die Vereinsmitteilungen redigiert und herausgegeben und die Mitgliederlisten auf dem neuesten Stand gehalten. Er war für mich eine unverzichtbare Infor-mationsquelle für alles, was FT betraf, und er ist auch heute noch die erste Adresse, wenn es Fragen zur Geschichte und Personen des Vereins gibt.

Otto Hochrein: Er hatte von 1984 bis zu seinem Ausscheiden im Jahre 2007 das Amt des
1. Schriftführers inne. Als Chronist unseres Vereinslebens hat er in dieser Zeit u. a. unzählige Vorstandssitzungen, 25 Jahreshauptversammlungen und viele Verhandlungen in der Bauphase unseres Vereinsheims protokolliert.

Christoph Kinzel: Er hatte sich als Nachfolger von Otto Hochrein zur Verfügung gestellt, musste aber dieses Amt aus beruflichen Gründen nach 2 Jahren wieder abgeben.

Inge Katholing: Sie war für über 20 Jahre eine kompetente und äußerst gewissenhafte Kassen-verwalterin. In ihre Amtszeit fiel der Bau unseres Vereinsheimes; und dass damals die finanzielle Abwicklung (übrigens alles noch in Handarbeit, also ohne jede Computerhilfe!) völlig problemlos vonstatten ging, war ganz maßgeblich ihr Verdienst.

Hansjörg Fleiter: Er übernahm 2003 von Inge Katholing den Kassiererposten. Aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit als Bankfachmann war er geradezu prädestiniert,unser Kassenwesen und die Mitgliederverwaltung auf das moderne Computersystem umzustellen, was ihm mit seiner schon fast sprichwörtlichen Akribie und mit einem ganz enormen Zeitaufwand in hervorragender Weise gelungen ist. Seine Kassenführung ist das Sahnehäubchen auf unserer Vereinsverwaltung!! Darüber hinaus verdanke ich ihm unzählige Anregungen, Vorschläge und Hilfestellungen, die meine Amtsführung außerordentlich erleichterten und bereicherten. Unsere E-Mail- und Telefon-konferenzen könnten Bücher füllen!! Gegenseitiges Vertrauen, Respekt und eine persönliche Freundschaft waren die Basis für eine gute und fruchtbare Zusammenarbeit. Dafür meinen ganz besonderen Dank!!

Mein letzter Dank gilt der Stadt Fulda in der Person des heute anwesenden Oberbürgermeisters, Herrn Gerhard Möller, für die in der Vergangenheit erwiesene Unterstützung und für das Verständ-nis für die Belange und Wünsche der Turnerschaft. Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle die außerordentlich harmonische und unkomplizierte Kooperation mit den Mitarbeitern des Schul- und Sportamtes (beispielgebend nenne ich hier Frau Larbig), die für uns jederzeit ein offe-nes Ohr hatten. Bitte übermitteln Sie ihnen unseren Dank und unsere besten Grüße.

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und Ihre Geduld. Meinem Nachfolger wünsche ich viel Glück und eine erfolgreiche Arbeit zum Wohle der Fuldaer Turnerschaft.
Klaus Helmerich, zum 13.04.2011


Jahresbericht Baseball - FT Fulda Blackhorses

folgt in Kürze


Jahresbericht FT Fulda Roadrunners Basketball

Wir haben am 03.Mai.2010 mit dem neuen Programm angefangen… also es ist fast genau einem Jahr vorbeigegangen, seit wir mit Lauritz Ingram einen neuen Trainer bekommen haben. Vom ersten Tag an machte er deutlich, in welche Richtung sich der Basketball in Fulda entwickeln wird. Klar strukturiertes Training, eine ständig wachsende Begeisterung entsprechend der Beteiligung und die Vermittlung der Grundlagen und Feinheiten des Basketballsports, gepaart mit einem hohen Maß an Sozialkompetenz sind die Eckpunkte des Konzeptes, dass vor gut 20 Jahren schon einmal einen Basketball-Boom in Fulda ausgelöst hat.

Berichte aus den Mannschaften …

1.Herren (Landesliga Nord)
Die 1. Herrenmannschaft hat insgesamt eine sehr erfolgreiche Saison gespielt und in der Meisterschaft nur durch den schlechteren direkten Vergleich mit Meister BC Marburg den zweiten Platz belegt. Punktgleich mit dem Meister mussten wir den Aufstiegsplatz den Marburgern überlassen. 16/2 Siege ist eine Bilanz, die sich sehen lassen kann. Für eine fast vollkommen neu zusammengestellte Mannschaft, zu der im Mai 2010 noch einige Hünfelder Spieler stießen, erreichte den Titel „Beste Offensive-Mannschaft der Liga“ mit 1,546 Punkte (85.7 Pkt pro Spiel), und in der Defensive haben nur zwei Teams weniger Punkte zugelassen als die Roadrunners mit 1,283. Nach einem Sommerpause, die mit intensivem Training vollständig ausgefüllt war, spielte unser Team sehr souverän ein ums andere Mal die Gegner an die Wand. Wenn die Ergebnisse nicht so deutlich ausfielen, lag das eher daran dass wir zu viele Fehler im eigenen Spiel hatten, als dass die Gegner stark genug waren, um uns ernsthaft zu gefährden. Einige werden sich sicher an das entscheidende Spiel am vorletzten Spieltag erinnern, als der designierte Meister Marburg in der Ferdinand-Braun-Halle seine Grenzen aufgezeigt bekam. Leider reichte es nicht ganz, um den 23-Punkte Rückstand aus dem Hinspiel aufzuholen und so kamen die Marburger noch einmal mit einem blauen Auge davon. Das Ziel für die nächste Saison wird sein, in allen Belangen die Nummer Eins zu sein; vielleicht dann kann man von der Meisterschaft reden.

1.Damen (Landesliga Nord)
Das Damenteam belegte den sechsten Platz belegt mit vier (4) Siege gegenüber zehn (10) Niederlage. Neben die Schwächen in der Abwehr (Vorletzter mit 1,037 abgegebenen Punkte – fast 80 pro Spiel), kämpfte das Team mit Verletzungen, berufsbedingte Ausfällen und mangelnder Trainingsbeteiligung. Trotzdem haben die Damen oft gezeigt, dass sie in der Lage, sind eine konkurrenzfähige Mannschaft aufs Spielfeld zu schicken.

2. Herren (Bezirksliga)
Die Mannschaft belegte am Ende den sechsten Platz ebenfalls mit 4 Siege und 10 Niederlagen. Und das obwohl sie oft nur fünf bis sieben Spielern unterwegs war. Das Team hatte mit stark wechselnden Besetzungen zu kämpfen, sowohl im Training, als auch bei den Spielen. Wenn das Team sich jedoch mal gefunden hatte, gab es auch ganz ansehnliche Spiele zu sehen. Sicher wird das Haupt-Thema für diese Mannschaft in die Zukunft sein, Jugendliche weiter zu integrieren, die Erfahrung der Älteren weiterzugeben und dadurch eine schlagkräftige Truppe zu formen. Die Ansätze sind vielversprechend.

U14-M (Bezirksliga)
Die meisten der unter 14-jährigen Jungs traten zum ersten Mal überhaupt in einer Punktrunde an, und hatten es dementsprechend schwer, sich gegen die etablierten Vereine durchzusetzen. Dennoch war es eine gute Erfahrung und wir können gespannt sein, was sich daraus in den nächsten Jahren entwickeln wird.

U17-W (Bezirksliga U19-W)
Obwohl beide Teams letzter in ihrer Gruppe geworden sind, zeigt das Verhältnis von 1 Sieg und 9 Niederlagen kein richtiges Bild der aktuellen Situation. Sowohl die Jungs haben mit 40-Punkte pro Spiel verloren und die Mädchen spielen häufig seit weniger als einem Jahr Basketball und mussten sogar zum Teil ein Jahrgang höher antreten als ihrem Alter entsprechend. Nach der recht kurzen Vorbereitung vor der vergangenen Saison bleibt in beiden Fällen abzuwarten, welche Wirkung das Off-Season Training für alle Teilnehmer und deren Teams haben wird.

Rückblick + Vorschau (kurze Zusammenfassung)
Im Mai 2010 haben wir praktisch bei null angefangen, was konsequente Jugendarbeit und zielgerichtetes Training angeht. Die Winter-Basketball-League, das Basketball Camp über die Winterferien, Neu-Schiedsrichter-Ausbildung in Fulda, Kampfgericht-Ausbildung für die gesamte Abteilung, Spieler/Eltern Versammlungen, In-House-League, Trainer-Ausbildung, Special Practice und alles was dazu gehört…. Wenn wir alle diese Dingen addieren, kann man sagen, dass Basketball in Fulda sehr guten Zeiten entgegen sieht.

In den kommenden Saison melden wir
1. Damen (LLD) / 1. Herren (LLH) / 2. Herren (BLH)
U17-W (Bez) / U15-W (Bez) / U14-M (Bez)
und eine In-House-League für alle Spieler die nicht auf Hessen oder Bezirk-Kassel Ebene spielen

 Es gibt noch viel zu tun.
 Mehr Anfänger und Einsteiger zwischen 8 und 12 Jahre alt um den Basis zu vergrössern … Basketball „Just-for-Fun“ zu spielen ist in Ordnung
 Begeisterung für den Sport zu steigern, so dass mehr Spieler/innen bereit sind „leistungsmässig“ zu spielen
 Die Eltern, Familien und Freunde für Basketball auch zu begeistern
 Basketball in den Grundschulen zu etablieren
 Die Spieler in der Nachwuchs-Arbeit zu involvieren
 Die Basketball Camps populärer zu machen und zu erweitern
 Weitere finanzielle Unterstützung zu finden

Das sind unsere Ziele für eine erfolgreiche Basketball-Abteilung…
Dr. Michael Knapp


Bericht der Fechtabteilung

folgt in Kürze


Jahresbericht der Gymnastikabteilungen

folgt in Kürze


Bericht der Handballabteilung

Die Handball-Saison 2010/2011 ist was den Punktspielbetrieb angeht Geschichte. Und auch wenn wir Handballer dieses Jahr mit keinem Titelträger aufwarten konnten, sind doch einige ordentliche Ergebnisse auf der Habenseite zu verbuchen. Unsere E + F –Jugendteams haben an zahlreichen Turnieren mit Erfolg teilgenommen. Im weiblichen Jugendbereich ereichte die B-Jugend als 3. die beste Platzierung, die D-Jugend wurde 5, so wie die C-Jugend 6. Im männlichen Bereich schrammte man mit der D-Jugend denkbar knapp an einem Meistertitel vorbei. Die C-Jugend wurde 4. und die B-Jugend 6. in ihren Staffeln.

Im Aktivenbereich musste man im Damenbereich – nach starkem Saisonbeginn und nur einer Niederlage bis zu Jahreswechsel – leider mit dem 5. Platz in der BOL vorlieb nehmen. Im Bezirkspokalfinale musste man sich der höherklassigen Mannschaft der FSG Hainzell/Großenlüder geschlagen geben und konnte so seinen Titel nicht verteidigen. Dennoch ist es gelungen die anfänglich dünne Spielerdecke auf ca. 16 Spielerinnen aufzustocken, so dass in der kommenden Saison wieder auf Punktejagd gegangen werden kann.

Die Herren haben nach einem holprigem Start auch im diesem Jahr die Aufstiegsspiele erreicht und konnten sich stetig steigern. Am Ende landete man auf einem guten 3. Platz in der Bezirksoberliga und konnte nur lediglich gegen den überragenden Meister aus Alsfeld nicht punkten. Unsere zweite Herrenmannschaft präsentierte sich ebenfalls ordentlich und belegte den 3. Platz in der Bezirkklasse Fulda.

Aber das Zahlen, Punkte und Tore bei weitem nicht Alles ist, um dass es sich in der Handballabteilung dreht, wurde mit zahlreichen Aktionen bewiesen. Im April waren wir wieder bei einem Bundesligaspiel der HSG Wetzlar zu Gast. Unsere jungen Talente durften erneut als Einlaufmannschaft in Erscheinung treten. Diesmal war der THW Kiel der Gegner und neben einem rassigen Handballspiel, durften unsere Kinder zahlreiche Autogramme und Fotos machen und die Stars ganz nah erleben, wie zum Beispiel Dominik Klein, seines Zeichen Deutscher Nationalspieler.

Das Highlight in der Fuldaer Fastnachtszeit ist neben dem Rosenmontagsumzug, auch im Jahr 2011, der Turnermaskenball. Bereits zum 16. Mal öffnete dieser am Fastnachtssamstag seine Pforten. Mit toller Stimmung bis in die frühen Morgenstunden und wie immer vielen ehrenamtlichen Helfern, darf man die Veranstaltung als absolut gelungen bezeichnen. Sehr viele positive Rückmeldungen durch die Besucher und der örtlichen Presse lassen einen identischen Schluss zu. Bei den Helfern bedankt sich das Organisationsteam nochmals in herzlich und hofft dass das Helferfest für die Mühen und den Stress am Veranstaltungsabend etwas entschädigt hat.

Auch in der Sommerpause steht einiges an. Neben der Qualifikationsrunde für die Oberliga, die unsere männliche C-Jugend in Angriff genommen hat, warten zahlreiche Turniere auf Rasen oder Sand auf uns Handballer. Und darüber hinaus sollte natürlich die schweißtreibende Vorbereitung nicht vergessen werden, damit man in der kommenden Runde mit viel Spaß am Handball- und Mannschaftssport erfolgreich durchstarten kann.
Stefan Hahner


Bericht der Abteilung Reha-Sport für 2010

Unsere Gruppe besteht seit 17 Jahren. Wir haben 31 Mitglieder, davon haben 6 Teilnehmerinnen eine Verordnung vom Arzt und die Krankenkasse oder der Rentenversicherungsträger zahlt pro teilgenommener Übungsstunde 5,00 € an den Verein. Diese Abrechnungen werden über den Hessischen Behinderten- und Rehabilitäts-Sportverband durchgeführt. Unsere Übungsstunden finden wie seither mittwochs von 17,00 – 18,00 Uhr in der Turnhalle der Winfriedschule statt.
Nach den Rahmenbedingungen vom 1.10.2003 des Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes e.V. bekommt jede neue Teilnehmerin 50 Übungseinheiten innerhalb von 18 Monaten genehmigt. Die übrigen 25 Teilnehmerinnen sind zahlende Mitglieder des Vereins.
Mit sportlichen Grüßen
Margareta Genders
 

Bericht der Tischtennisabteilung 2010/11

Wenn man jedes Jahr von außergewöhnlichen sportlichen Erfolgen spricht, so verfällt man schnell in den Gedanken, dass es zur Routine wird. Mit Routine hat der Aufstieg der 3. Mannschaft von der Kreisliga in die Bezirksklasse nun wahrlich nichts zu tun. Mit sagenhaften 44:00 Punkten, um den Spitzenspieler Janik Pfeiffer, der in der gesamten Runde nicht ein Spiel verloren hat, schreibt diese Mannschaft bei FT Fulda Sportgeschichte. Aber auch Spieler wie Alexander Psol, Christian Fleiter (hat nur ein Spiel verloren), Christian Schmitt, Benjamin Müller und Florian Larbig waren Garanten dieses Erfolges. Zu den weiteren Erfolgen zählten: Kreispokalsieger, Bezirkspokalsieger und Teilnahme an der hessischen Endrunde, sowie die Einzelerfolge von J. Pfeiffer als Kreis- und Bezirkseinzelmeister in der Herren D-Klasse.
Alle anderen Spieler standen ebenfalls, sowohl im Doppel als auch im Einzel, sehr oft auf den begehrten Treppchen. Auch unsere 4. Mannschaft hat mit einer hervorragenden Leistung den Aufstieg in die 1.Kreisklasse als zweiter der Tabelle geschafft. Nicht zuletzt hat hier der Mix von jungen und erfahrenen Spielern den Ausschlag zu diesem Erfolg gegeben. Bei beiden Mannschaften hat sich gezeigt, dass sich Jugendarbeit lohnt!

Trotz dieser Erfolge, muss man aber den Abstieg der 2. Mannschaft aus der Bezirksklasse verkraften. Durch den längeren krankheitsbedingten Ausfall mehrerer Spieler konnte die Klasse nicht gehalten werden. Ein Dank an alle Spieler die den drohenden Abstieg durch Ersatzstellung verhindern wollten. Die erste Mannschaft war in der Bezirksliga lange Meisterschaftsfavorit, musste sich aber am Ende mit Platz 4 zufrieden geben. Auch dies lag, bei entscheidenden Spielen, an krankheitsbedingten Ausfällen.
Im Jugendbereich konnten wir eine gemischte Mannschaft in der Bezirksoberliga melden, die sich nach dem letzten Spieltag im Mittelfeld platzierte. Unsere Schülermannschaft belegte in der 1.Kreisklasse den hervorragenden 2. Platz. Anna Zasluzhenna belegte im Doppel bei den Bezirksmeisterschaften der weiblichen Jugend den 1. Platz.

Ein Höhepunkt war, wie jedes Jahr, das Freundschaftsspiel gegen den Sportclub BC Acosta Braunschweig. Diesmal konnten wir, bedingt durch den Heimvorteil, das Spiel für uns entscheiden. Nach einem schönen Abend, wurden wir am anderen Tag vom Herrn Stadtrat Schäfer im Stadtschloss empfangen.
Erfreulich war auch die Verleihung des Ehrenbriefes des Landes Hessen für ehrenamtliche Tätigkeit durch Herrn OB Möller an unsere Resi Schütz.
Vielen Dank an alle, die die Abteilung durch ihren Einsatz unterstützt haben.

Fulda, 12.05.2011, Christoph König


Abteilungsbericht Volleyball

folgt in Kürze

Bericht des Oberturnwartes für 2010

Auch im vergangenen Jahr zeichnete sich die Turnabteilung durch Kontinuität und stetige Entwicklung aus. Durch das besondere Engagement der Übungsleiter und Helfer in den verschiedenen Kinderturngruppen konnten die Mitgliederzahlen weiter gesteigert werden.

Die bislang tätigen Übungsleiter sind bis an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit beansprucht. Umso erfreulicher ist es, dass mit Alexander Sawatzky ein hoch motivierter Helfer im Bereich Kinderturnen zu uns gekommen ist. Dolores Heinberg beabsichtigt, eine Übungsleiter-Lizenz für den Bereich Kinderturnen zu erwerben.

Kinderturnen ist im Laufe der Zeit durch Veränderungen in der Gesellschaft mitgeprägt worden. So ist es heute wesentlich schwieriger als früher, die Kinder zu einer guten Körperbeherrschung, zu Selbstvertrauen und zu guten Leistungen zu bringen. Die Ursache dafür ist, dass die Kinder heutzutage wesentlich weniger körperlich geeignet sind, um anspruchsvolle Turnaufgaben bewältigen zu können. Dadurch, dass viele Kinder mangelhafte Voraussetzungen mitbringen und häufig nicht die Bereitschaft zeigen, bessere zu erreichen, ist die Aufgabe der Turn-Übungsleiter weiter gewachsen und beginnt heute bereits bei der Bewegungsschule. Ebenso häufig sehen die Eltern keine Notwendigkeit, ihre Kinder regelmäßig und mehr als einmal pro Wochen zum Turnen zu bewegen, sodass viele Fertigkeiten brach liegen oder gar nicht mehr erreicht werden lönnen. Für die so entstehende Sysiphus-Arbeit der Übungsleiterinnen und Übungsleiter können wir seitens der Fuldaer Turnerschaft gar nicht dankbar genug sein. Zurzeit sind beteiligt:

- Eltern-Kind-Turnen: Martina Dietl und Katja Eiche
- Kinderturnen: Joachim Gapp und Diana Wilhelm, Christa Möhring und Dolores Heinberg, Alexander Sawatzki, Steffi und Sarah Herzig, Elke Gapp und Katja Mattheß.
- Aus gesundheitlichen Gründen nur noch zeitweise: Resi Schütz

Diese 12 Übungsleiter betreuen eine ganze Kinderturnabteilung - Hut ab!Leider nehmen nicht immer alle Kinder am Turnangebot teil, allerdings wären die Zahlen dann auch nicht mehr zu bewältigen.

Zurzeit sind aktiv:

Dienstagsgruppe Eltern-Kind-Turnen, Martina Dietl: rd. 75 Kinder in 3 Gruppen
Montagsgruppe Kleinkinderturnen, Christa Möhring: rd. 30 Kinder
Donnerstagsgruppe Kleinkinderturnen, Christa Möhring: rd. 20 Kinder
Montags/Donnerstags Kinderturnen Mädchen, Christa Möhring: rd. 20+ Kinder
Montagsgruppe Turnen Mädchen, Steffi Herzig: rd. 10 Kinder
Dienstags/Donnerstag Turnen Jungen, Joachim Gapp: rd. 15 Kinder
Montags/Donnerstags Leistungsturnen Mädchen, Elke Gapp: rd. 10 Kinder

Besondere Leistungen: Theresa Gapp (Leistungsturnen), Gau-Einzelmeisterschaft 3. Platz

Außerdem fand am 10. April ein Wechsel in den Verantwortungsbereichen statt: Joachim Gapp koordiniert jetzt den Bereich Kinderturnen mit Ausnahme des Eltern-Kind-Bereiches und etwaiger weitergehender Angebote.
Andreas v. Pazatka Lipinski, 24. Mai 2011